Strukturanalyse der Stadt Kleve

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Strukturanalysen haben die Aufgabe, eine Stadt anhand der verschiedensten Faktoren mit ihrem näheren oder weiteren Umfeld zu vergleichen, um so Hinweise auf die grundsätzliche Struktur einer Stadt zu erhalten. Da eine Immobilie nicht losgelöst von ihrem Umfeld betrachtet werden kann, sind Strukturanalysen auch Teil unserer Immobilienbewertungen. Dabei betrachtet die Analyse innerhalb eines Immobiliengutachtens für z.B. die Stadt Kleve, die Stadt aus dem Blickwinkel der zu begutachtenden Immobilie bzw. der potentiellen Nutzer. Da wir hier aber kein Immobiliengutachten liefern, zeigt die nachfolgende Strukturanalyse für die Stadt Kleve die allgemeinen Stärken und Schwächen dieser Stadt im Vergleich zu den anderen Städten in unserem Einzugsgebiet.

Immobiliengutachten für Objekte in Kleve ???   02064 / 31809

Hier ein kleines Viedo:

Zunächst das graphische Standortprofil als Download. Die Auswertung folgt weiter unten.

Download
Standortprofil der Stadt Kleve
Das graphische Standortprofil beschreibt die Stärken und Schwächen der Stadt anhand von 70 Standortfaktoren im Vergleich zu den anderen Städten in unserem Einzugsgebiet.
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Auswertung der Analyseergebnisse für die Stadt Kleve

Mit einer Einwohnerzahl in Höhe von 48.000 liegt die Stadt Kleve unter dem Mittelwert in Höhe von ca. 70.000 Einwohnern der anderen Städte und Gemeinden in unserem Einzugsgebiet. Die Bevölkerungsentwicklung in den letzten Jahren verlief ähnlich wie in den meisten anderen Städten. Die Stadt verlor nicht ganz 2,5 % ihrer Einwohner. Der Anteil jüngerer Menschen ist leicht unterdurchschnittlich bei einem leicht überdurchschnittlichen Anteil an Senioren. Bei der Bruttogeburtenziffer leigt ein sehr deutlich überdurchschnittlicher Wert vor. Die Zahl der Geburten ist damit vergleichsweise hoch.Bis zum Jahr 2035 wird eine sehr positive Einwohnerprognose für den Landkreis gegeben. Während für die meisten Landkreise unseres Umfelds ein Bevölkerungsschwund in Höhe von ca. 3 % vorhergesagt wird, wird für Kleve ein Bevölkerungszuwachs in Höhe von 4 % prognostiziert. Bevölkerungsstruktur und Entwicklungsprognose würden auch in eine Immobilienbewertung eingehen. Innerhalb einer Makroanalyse würden sich dadurch Folgen dieser Entwicklung auf z.B. Käufer- Mieter- oder Kundenpotentiale erkennen lassen.

 

Die Entfernung zu wichtigen Verkehrsträgern ist bereits deutlich überdurchschnittlich. Insofern ist die Verkehrsinfrastruktur, verglichen mit den anderen Städten unseres Einzugsgebietes, nicht mehr so gut. Jedoch müßte man hier die einzelnen Verkehrsträger genauer unterscheiden. Zur Autobahn sind es z.B. ca. 9 Kilometer, zum IC-ICE-Anschluß in Deutschland sind es fast 60 Kilometer.

 

Die Arbeitslosenanteile in der Stadt sind überdurchschnittlich. Die SGB-II-Quote im Landkreis liegt unter dem Mittelwert bei eher durchschnittlichen Werten für die Insolvenzrate und Kriminalitätsrate.

 

Der Saldo der Gewerbeanmeldungen ist positiv und liegt deutlich über dem Mittelwert. Das bedeutet, es gibt eine größere Zahl an Gewerbeanmeldungen als an Gewerbeabmeldungen. Dieser Saldo ist höher als in den meisten anderen untersuchten Städten.

 

Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner im Landkreis ist unterdurchschnittlich und hat sich in den letzten Jahren auch sehr schlecht entwickelt. Das verfügbare Einkommen ist ebenfalls unterdurchschnittlich bei einer sehr leicht unterdurchschnittlichen Entwicklung.

 

In den letzten Jahren haben sich die Investitionen je Beschäftigten im Landkreis stark erhöht und liegen auf einem überdurchschnittlichen Niveau.

 

Sowohl Wanderungssaldo als auch Pendlersaldo sind positiv und überdurchschnittlich. Es sind mehr Menschen in die Stadt zugezogen als fortgezogen. Dieser Wert liegt auch über dem Wert der meisten anderen Städte in unserem Einzugsgebiet. Es kommen deutlich mehr Menschen zur Arbeit in die Stadt Kleve als aus ihr zur Arbeit heraus fahren. Dieser Einpendler-Überschuß liegt deutlich über dem der anderen Städte.

 

Sowohl die Zahl der Einfamilienhäuser je 1.000 Einwohner als auch die Zahl der Wohnungen je 1.000 Einwohner liegt über dem Mittelwert. Dabei wurden in den letzten Jahren überdurchschnittlich viele Wohnungen gebaut. Auch die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen liegt über dem Durchschnitt. Bis zum Jahr 2030 wird mit einem sehr hohen Neubaubedarf an Wohnungen im Landkreis gerechnet.

 

Die Stadt bist Hochschulstandort mit verschiedenen Fachbereichen.

 

Die Zahl der Gästebetten in Hotels im Landkreis ist leicht überdurchschnittlich bei einer allerdings unterdurchschnittlichen Belegung.

 

Die Löhne sind über alle Branchen hinweg hoch. Hierbei werden Daten auf Ebene der Regierungsbezirke verwendet.

 

Bei der wirtschaftlichen Ausrichtung der Stadt lassen sich Stärken im Maschinenbau, aber besonders im Handel mit seinen verschiedenen Bereichen und im Gastgewerbe erkennen.

 

Vergleichbare Strukturanalysen finden sich in unseren Immobilienbewertungen. Dabei sind die Analysen innerhalb unserer Immobiliengutachten deutlich auf das zu bewertende Objekt ausgerichtet.